Glücklicher mit Tabletten – Pillen-Parade im ZDF

Flickr Commons, Carlos Lowry
Flickr Commons, Carlos Lowry

Ich selbst habe das vor wenigen Monaten erlebt: Taube Fußzehen und Verdacht auf Polyneuropathie. Der Hausarzt tippt auf zu viel Alkohol oder Diabetes. Eine riesen Schrecksekunde. Danach ein Bluttest. Erst dann die große Erleichterung: Fehlanzeige. Wer bereits über 50 ist und so etwas noch nicht erlebt hat, der hat sich vermutlich immer nur von Rosenkohl und Feldsalat ernährt. Oder er hat verdammtes Schwein gehabt.

Jedenfalls fahren nach so einem Erlebnis alle Antennen aus, sobald irgendwo das Wort Diabetes erwähnt wird. Mit diesem Effekt macht die Pharmabranche Milliarden. Und das Zwangsfernsehen Sendungen.

Weil sie sich zu wenig bewegen, Übergewicht haben, oder Essen mit vielen Kohlenhydraten lieben, leiden mehr als sechs Millionen Deutsche an Diabetes Typ 2, informierte uns am Dienstag dieser Woche die heute-Sendung im ZDF.

Der Rest des Beitrags hätte genau so gut aus einem Pharma-Magazin stammen können. Diabetes wurde
als „Massenphänomen“ bezeichnet, was den Zahlen nach korrekt ist. Dann aber wurde Schritt für Schritt die Angstschraube angezogen: Viele wüssten nicht, dass sie daran erkrankt sind, hieß es dort, und: je früher man zum Arzt gehe, desto besser die Heilungschancen. Kaum bestreitbar, scheint es. Andererseits gibt es hier wohl kaum Heilungschancen („irreversible Störung der Insulinsekretion“).

Ein Bauingenieur namens Olaf Fibian tritt auf und wir erfahren, dass seine Frau ebenfalls erkrankt ist. Er selbst wurde von seiner Frau zum Arzt geschickt und hatte im doppelten Sinne „Glück“, wie wir erfahren.

Zunächst, weil er früh diagnostiziert wurde. Zum zweiten, weil – wie wir ganz am Ende des Beitrags erfahren – er sich an seinen Therapie-Plan hält und es ihm mit Tabletten, umgestellter Ernährung und mehr Bewegung (man achte auf die Reihenfolge der Nennungen) „jetzt wieder richtig gut“ geht.

Doch viele wissen nichts von ihrer Krankheit, erfahren wir, ganze zwei Millionen unbeglückte Diabetes-Kunden der Pharmabranche sind folglich irgendwo im Land unterwegs und wissen nichts von ihrem alarmierenden Schicksal.

Zum Glück empfiehlt mir der Sender, der mich wohl irgendwann ins Gefängnis werfen ließe, wenn ich ihm für solche Propaganda nicht jeden Monat unter Zwang die GEZ-„Beiträge“ überweisen würde, eine Webseite unter www.2mio.de.


Hier erfahre ich nach der Beantwortung einiger Fragen Online, dass für mich nur ein „niedriges“ Risiko besteht, in den nächsten fünf Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Doch ich frage mich, wie viele Zuschauer nach diesem TV-Beitrag ausreichend verunsichert sind und sicherheitshalber trotzdem zum Hausarzt marschieren, nachdem sie minutenlang „persönliches Risiko“ sowie eine „unerkannte Erkrankung“ unter die Nase gehalten bekamen und am Ende die frohe Botschaft hörten, dass man mit Tabletten (1. Stelle), umgestellter Ernährung und mehr Bewegung wieder so richtig „gut“ draufsein kann.

4 Gedanken zu „Glücklicher mit Tabletten – Pillen-Parade im ZDF

  • 7. April 2016 um 7:11
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    Wenn die erstmal mit ihrem Cholesterin kann es demnähst noch besser werden. Alle 14 Tage eine Spritze und es wird fast kein neues Cholesterin mehr Produziert für 15000 € im Jahr. Mit jetzt schon bekannten Nebenwirkung wie Gehirnschrumpfung, Nervenschäden, Sehstörungen, alles aus den USA schon bekannt. Soll in Deutschland 2017 zugelassen werden, wurde wohl aber jetzt schon früher durchgewunken. Mein Kardiologe hat jetzt eine Patieten weniger.
    Repatha als PCSK9- Hemmer.

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  • 7. April 2016 um 15:12
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    Diese staatlichen Propagandaverbrecher betreiben allein das Geschäft der Pharmaindustrie, einem der wenigen verbliebenen Industriezweige des einstigen Industrielandes Deutschland, in dem internationale Fonds, wie US Lehrerfonds satte Rendite machen können. Diese Propagandaverbrecher sollten aber die Verse Th. Körners kennen: Noch sitz ihr da oben ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott, doch einmal wird wieder Gerchtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann Gnade euch Gott

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  • 7. April 2016 um 22:00
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    Die herrschende Elite hat beschlossen, die Menschheit auf ein Mass von 500 Millionen zu vermindern.Hierzu bedient sie sich verschieden gelagerter Möglichkeiten.Über Ernährung,Medikamente innerlich, über Umwelt,Chem Trails,Handys,u.s.w.äusserlich.Alles zusammen ergibt einen menschenfeindlichen Cocktail der seine Wirkung nicht verfehlen wird. Und was dann noch überlebt hat wird per Nuklearverseuchung vergiftet.Die Zeit der Arbeitssklaven ist abgelaufen,man braucht sie nicht mehr.Die Ziele sind offensichtlich erreicht,irgendwann werden diese Typen dahingehen wo sie her gekommen sind.
    Da kann die Restmenschheit aufatmen, falls es noch was zu atmen gibt.Kümmert Euch um Eure Gesundheit, ihr braucht sie.Die Pillen brauchen nur die Konzerne,zum reich werden.

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  • 7. April 2016 um 22:56
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    Tja, mein Kadiologe hält von neuen Mitteln zum Glück nichts und läßt davon die Finger und rät auch jedem ab.
    Aber zum Thema:
    Ich bin selber Diabetiker mit Totalschaden, d.h. überhaupt keine eigene Insulinproduktion mehr. D.h. spritzen, messen, spritzen, messen…..
    Ich bekomme immer einen Hals, wenn mit offensichtlichen Fehlinformationen um sich geschmissen wird wie in dem ZDF-Artikel. Dort wurde anscheinend nicht erwähnt, daß es genügend Patienten gibt, für die diese Zellkanalputztabletten fast tödlich sind und auf Dauer sehr gesundheitsschädlich. Dann wird gerne übersehen, daß die zwei Hauptarten von Diabetes VOLLKOMMEN verschiedene Krankheiten sind. Warum die heute noch den selben Namen haben ist mir ein absolutes Rätsel.
    Solche Möchte-Gern-Sendungen sind absolute Volksverblödung! Wahrschienlich sogar im Auftrag der Pharma-Industrie.
    Und es wird auch nie erwähnt, daß das angebiche Massenphänomen ganz andere Ursachen haben kann. Bei einem Schaden der Bauchspeicheldrüse (die produziert das körpereigene Insulin) handelt es sich in meisten Fällen ursächlich um Streß! Also Streß vermeiden wo es geht, alles ein wenig lockerer sehen und schon sind 1/5 der Patienten weg! Aber das liegt ja nicht im Interesse der Pharma-Konzerne so etwas zu lehren. Aber noch gleich zur Warnung: Die Stressvermeidung sollte schon vor dem Schaden gemacht werden. Ist die Bauchspeicheldrüse einmal kaputt ist das nicht mehr reparabel…..leider!

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