Europa im politischen Kokainrausch

Nachfolgend eine Rede, die es in sich hat, die aber in deutschen Medien kaum Beachtung gefunden hat. Wir wollen sie deswegen hier dokumentieren:

 

Auszug aus der Rede von Viktor Orban zur Lage der Nation

Budapest, 28. Februar 2016

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Das zweite und dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung sein. Ein Zeitalter ist angebrochen, auf das wir nicht vorbereitet waren. Wir hatten geglaubt, derartiges könne nur in der fernen Vergangenheit oder in den Geschichtsbüchern vorkommen. Dabei können viel mehr Menschen als jemals zuvor, eine die Zahl der Gesamtbevölkerung des einen oder des anderen europäischen Landes übersteigende Masse sich in den folgenden Jahren Richtung Europa auf den Weg machen. Es ist an der Zeit, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken! Es ist an der Zeit, das voneinander zu trennen, was ist, und das, was wir gerne hätten, wenn es wäre. Es ist an der Zeit, die Illusionen, die noch so erhabenen Theorien, die Ideologien und die einer Fata Morgana gleichenden Träume loszulassen.

Die Wirklichkeit ist, dass in zahlreichen europäischen Ländern in der Tiefe schon seit langem mit behäbiger Beharrlichkeit die Welt der Parallelgesellschaften ausgebaut wird. Die Wirklichkeit ist, dass diese, gemäß der Ordnung der Natur, unsere Welt und mit ihr zusammen auch uns, unsere Kinder und unsere Enkel zurückdrängt. Die Wirklichkeit ist, dass die hier Ankommenden nicht im Geringsten die Absicht haben, unsere Lebensweise zu übernehmen, da sie ihre eigene als wertvoller, stärker und lebensfähiger ansehen als unsere. Warum sollten sie diese auch aufgeben? Die Wirklichkeit ist, dass man mit ihnen nicht die in den westeuropäischen Fabriken fehlenden Arbeitskräfte ersetzen kann. Die Tatsachen zeigen, dass die Arbeitslosigkeit unter den nicht in Europa Geborenen über Generationen hinweg, auf eine die Generationen übergreifende Weise viel höher, ja um ein Mehrfaches höher liegt.
Die Wirklichkeit ist, dass die europäischen Nationen nicht einmal jene Massen zu integrieren in der Lage gewesen sind, die Schritt für Schritt, im Laufe von Jahrzehnten aus Asien und Afrika gekommen waren. Wie könnte dies nun so schnell und im Falle einer derart großen Masse funktionieren? Die Wirklichkeit ist, dass wir die unleugbar vorhandenen Bevölkerungsprobleme des an Einwohnern abnehmenden und immer älter werdenden Europa mit Hilfe der muslimischen Welt nicht werden lösen können, ohne unsere Lebensweise, unsere Sicherheit und unsere Identität zu verlieren. Die Wirklichkeit ist, dass wenn wir nicht bald entschlossen handeln, dann wird die Spannung zwischen dem alternden Europa und der jungen muslimischen Welt, zwischen dem säkularen, ungläubigen Europa und der immer engagierteren muslimischen Welt, zwischen dem selbst die Arbeitskraft seiner eigenen ausgebildeten Jugendlichen nicht beschäftigen könnenden Europa und der ungenügend ausgebildeten muslimischen Welt nicht mehr beherrschbar sein. Nicht in einem entfernten, deshalb für uns ungefährlichen Gebiet, sondern hier im Herzen Europas.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Es ist für die europäisch Elite noch nicht zu spät, um die Worte von General De Gaulle zu verstehen: „Die Politik muss auf der Wirklichkeit aufbauen. In der Politik ist es gerade die Kunst, dass wir im Interesse eines Ideals nur durch die Realitäten handeln können.” Und die Realitäten sind historischer, kultureller, demographischer und geographischer Natur. Vielleicht ist es nicht zu spät, um zu verstehen, dass die Realitäten nicht die Schranken der Freiheit sind. Dabei, was wir jetzt lernen, geht es darum, dass es gegenüber der Wirklichkeit keine Freiheit geben kann, sondern höchstens ein politisches Delirium und einen politischen Kokainrausch. Wir bauen unsere Welt vergeblich aus dem Wunsch nach den edelsten Idealen auf, denn wenn sie nicht auf dem Boden der Realitäten steht, dann kann sie nur ein Wunschtraum bleiben. Entgegen der Wirklichkeit gibt es weder ein individuelles noch ein gemeinschaftliches Glück, sondern nur Fiaskos, Enttäuschung, Verbitterung, schließlich Zynismus und Selbstzerstörung. Vielleicht irren aus diesem Grunde so viele liberale Politiker auf Brüssels Straßen umher, die ein besseres Schicksal verdient haben, über eine erhabene Geistigkeit verfügen und unglücklich sind. Ganz gleich ob es uns gefällt oder nicht, die Völkerwanderungen sind niemals friedlicher Natur. Wenn große Massen eine neue Heimat suchen, dann führt dies unvermeidlich zu Konflikten, denn sie wollen solche Orte besetzen, an denen andere Menschen bereits leben, sich eingerichtet haben und die ihr Heim, ihre Kultur und ihre Lebensweise beschützen wollen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Die Geschichte hat unsere Tür aufgestoßen, hat die Grenzen Europas, die europäische Kultur und die Sicherheit der Bürger Europas unter Belagerung genommen. Obwohl die Notsituation nicht das differenzierte Denken begünstigt und noch weniger die subtilen Gefühle, müssen wir wohl kaum auf die Migranten böse sein. Die Mehrheit von ihnen ist selbst ein Opfer. Ein Opfer der zusammenbrechenden Regierungen ihrer Heimatländer, Opfer der schlechten internationalen Entscheidungen, Opfer der Menschenschlepper. Sie tun das, über das sie annehmen, es stünde in ihrem eigenen Interesse. Das Problem ist, dass wir, Europäer, nicht das tun, was in unserem Interesse steht. Um das zu beschreiben, was in Brüssel geschieht, gibt es kein besseres Wort, als „absurd“. Es ist so, als ob der Kapitän des vor einer Kollision stehenden Schiffes nicht den Zusammenstoß vermeiden wollte, sondern damit beschäftigt wäre, festzulegen, welche Rettungsboote die Nichtraucherboote sein sollen. Als ob wir, anstatt das Leck dicht zu machen, darüber diskutieren würden, wie viel Wasser in welche Kabine fließen solle.

Meine lieben Freunde!

Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten. Europa ist eine Gemeinschaft von einer halben Milliarde Menschen, von 500 Millionen Menschen. Wir sind mehr als die Russen und die Amerikaner zusammengenommen. Die Lage Europas, sein technologischer, strategischer und wirtschaftlicher
Entwicklungsgrad ermöglicht es ihm, sich zu verteidigen. Es ist schon schlimm genug, dass Brüssel nicht in der Lage ist, den Schutz Europas zu organisieren, doch noch viel schlimmer als dies ist, dass Brüssel hierzu selbst die Absicht fehlt. In Budapest, Warschau, Prag und Pressburg fällt es uns schon schwer zu verstehen, wie wir dorthin gelangen konnten, dass es überhaupt eine Option werden konnte, dass der, der von einem anderen Kontinent und aus einer anderen Kultur hierher kommen möchte, ohne Kontrolle hereingelassen werden kann. Wie konnte in unserer Zivilisation der natürliche und elementare Instinkt abgebaut werden, uns, unsere Familie, unser Heim, unseren eigenen Boden zu verteidigen?

Dabei, meine sehr geehrten Damen und Herren, gibt es was zu verteidigen! Europa ist das Zusammenleben der christlichen, freien und unabhängigen Nationen: Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Werte, gemeinsame Geschichte, geographisches und geopolitisches Aufeinanderangewiesensein; die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Freiheit und Verantwortung, fairer Wettbewerb und Solidarität, Stolz und Demut, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit; dies sind wir. Dies ist Europa! Europa ist Hellas und nicht Persien, Rom und nicht Karthago, Christentum und nicht das Kalifat. Wenn wir dies sagen, dann gibt es darin keinerlei Rangordnung, sondern nur einen Unterschied. Zu sagen, dass es eine selbständige europäische Zivilisation gibt, bedeutet noch nicht, dass sie besser oder schlechter sei. Es bedeutet nur soviel, dass wir dies sind, und ihr seid jenes.

Vor einigen Jahren schienen diese Gedanken für uns alle offensichtlich zu sein. Vor einigen Jahren schien es hierin zwischen uns einen Konsens zu geben. Vor einigen Jahren schien Ordnung zu sein: Eine auch uns gefallende Ordnung in den Köpfen und den Herzen der führenden europäischen Politiker. Nacheinander erklärten sie, der Multikulturalismus sei tot. Vor einigen Jahren konnten wir noch glauben, sie hätten eingesehen, dass ihre Länder nicht in der Lage sind, die in Massen ankommenden Einwanderer in die Rahmenbedingungen ihres eigenen Lebens einzufügen. Doch 2015 hat sich alles verändert: Das frühere Einvernehmen zerfiel in seine Bestandteile. Mit der Geschwindigkeit der Gravitation sind wir in jenes geistige Chaos zurückgestürzt, aus dem wir uns hatten befreien wollen. Ohne jede Vorwarnung erwachten wir eines Morgens auf die Klänge der „Willkommenskultur”. Wir hören von den führenden europäischen Politikern, dass wir helfen müssen. Von den höchsten Posten regt man uns an, solidarisch zu sein und zu helfen.

Meine lieben Freunde!

Das ist doch selbstverständlich. Auch wir tragen anstelle unseres Herzens keinen Stein mit uns herum. Aber auch anstelle unseres Gehirns keinen Stein. Wir erinnern uns an das wichtigste Gesetz der Hilfeleistung: Wenn wir hier helfen, dann kommen sie hierher, wenn wir dort helfen, dann bleiben sie dort. Anstatt dies einzusehen, begann man von Brüssel aus die in dem ärmeren und unglücklicheren Teil der Welt lebenden Menschen zu ermuntern, sie sollten nach Europa kommen und ihr eigenes Leben gegen etwas anderes eintauschen. Die halbe Welt, aber zumindest halb Europa zerbricht sich abendlich am Küchentisch den Kopf darüber, was passiert sein mag, was dahinter steckt. Langsam wird jede europäische Familie über eine eigene Erklärung verfügen. Auch ich will hierin nicht nachstehen. Ich habe den Eindruck, dass in Brüssel und einigen europäischen Hauptstädten sich die politische und geistige Elite als Weltbürger definiert, im Gegensatz zu der national gesinnten Mehrheit der Menschen. Ich habe den Eindruck, die führenden Politiker sind sich dessen auch bewusst. Und da es keine Chance gibt, dass sie sich ihrem Volk verständlich machen könnten, versuchen sie erst gar nicht, mit den Menschen zu sprechen. Wie man das bei uns gesagt hatte: Sie wissen es, sie wagen es und sie tun es.
Und dies bedeutet, dass das tatsächliche Problem sich nicht außerhalb Europas findet, sondern innerhalb Europas. An erster Stelle wird die Zukunft Europas nicht durch jene gefährdet, die hierher kommen möchten, sondern durch jene politischen, Wirtschafts- und geistigen Führer, die Europa entgegen den europäischen Menschen umzuformen versuchen. Auf diese Weise kam die bizarrste Koalition zwischen den Menschenschleppern, den zivilen Rechtsschutzaktivisten und den europäischen Spitzenpolitikern mit dem Zweck zustande, um planmäßig viele Millionen Migranten hierher zu transportieren.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Bis auf den heutigen Tag lassen wir ohne Kontrolle und ohne Auswahl Hunderttausende von Menschen aus Staaten herein, mit denen wir uns im Kriegszustand befinden, und auf deren Territorium auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an militärischen Aktionen teilnehmen. Wir hatten nicht einmal den Hauch einer Chance, die Gefährlichen herauszufiltern. Auch heute haben wir keine Ahnung darüber, wer ein Terrorist, wer ein Krimineller, wer ein Wirtschaftseinwanderer ist und wer tatsächlich um sein Leben rennt. Es fällt schwer hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“.

Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe uns zusehende ungarische Bürger!

„Der Frühlingswind lässt das Wasser ansteigen“, so heißt es in dem ungarischen Volkslied, doch anscheinend lässt er auch die Flut der Einwanderer anschwellen. Uns stehen ermüdende, nervenaufreibende Wochen und Monate bevor. An unserer Südgrenze nimmt der Druck immer weiter zu. Die Brüsseler Unfähigkeit verursacht ein immer größeres Chaos. Die Länder des Balkan sind in eine Kneifzange geraten: Vom Süden her schieben die Griechen, vom Norden lockt der deutsche Sirenengesang die viele Tausende umfassende Massen. Wir müssen uns auf alle Eventualitäten vorbereiten: Wir geben den Balkanländern Menschen, Grenzwächter, technische Instrumente, Maschinen, weil sie in Wirklichkeit die Grenzen Europas beschützen, und so lange sie durchhalten, verteidigen auch wir unsere Grenzen leichter. Wir wissen dies seit Hunyadi im 15. Jahrhundert. Wir vertrauen auf unseren Erfolg, doch ist dies allein zu wenig, wir müssen auch unsere eigenen Verteidigungslinien verstärken. Der Schutz frisst das Geld geradezu nur so auf: Er hat bisher etwa 85 Milliarden Forint gekostet, und wir können uns nur auf uns selbst, unseren Sparstrumpf verlassen. Ich habe neue militärische Einheiten an die Grenze geschickt, habe den Bereitschaftsdienst in den Komitaten Csongrád und Bács anordnen lassen, habe den Verteidigungs- und den Innenminister angewiesen, sie sollen den Aufbau der Schutzlinien an der ungarisch-rumänischen Grenze vorbereiten. Die Polizisten und die Soldaten haben bisher hervorragend gearbeitet, Dank gebührt ihnen hierfür! Sie haben sich auch jetzt dazu verpflichtet, alles zu tun, wozu sie in der Lage sind, und was menschenmöglich ist. Dies könnte jetzt aber zu wenig sein. Das Land erwartet ein Ergebnis, eine auf stabile Weise geschützte Grenzlinie. Unsere leitenden Beamten bei Militär, Polizei und Terrorabwehr müssen diese Aufgabe lösen. Wenn es notwendig werden sollte, werden wir uns von Slowenien bis zur Ukraine entlang der gesamten Grenze schützen. Wir werden es Brüssel, den Menschenschleppern und auch den Migranten beibringen, dass Ungarn ein souveränes Land ist: Sein Territorium kann man nur auf die Weise betreten, wenn unsere Gesetze eingehalten werden und man unseren Ordnungskräften gehorcht. Die Verteidigung unserer Südgrenze wird nicht ausreichen, wir müssen auch auf einem anderen Kampfschauplatz bestehen. Zum Glück ist dies nicht das Schlachtfeld der Soldaten, sondern das der Diplomaten.

Meine lieben Freunde!

Wir müssen Brüssel aufhalten. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die nach Europa hereintransportierten Einwanderer unter uns zu verteilen. Verpflichtend, mit der Kraft des Gesetzes. Dies nennt man verpflichtende Ansiedlungsquote. Solch eine unglückliche, ungerechte, unlogische und rechtswidrige Entscheidung hat man in Hinblick auf 120.000 Migranten bereits getroffen, entgegen dem Beschluss des Rates der Europäischen Ministerpräsidenten. Die durch die Ministerpräsidenten vertretene nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend haben sie ein Gesetz durch das Europäische Parlament annehmen lassen. Diesen Beschluss stellen wir infrage und kämpfen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union dafür, damit er für nichtig erklärt wird. Der Appetit kommt beim Essen, anscheinend nicht nur in Ungarn, sondern auch in Brüssel. Deshalb wollen sie jetzt auch ein für jeden Einwanderer und jedes Mitgliedsland verpflichtendes, ständiges und kontinuierliches Verteilungssystem ausbauen.

Meine lieben Freunde!

Deutlich erkennbar besteht die Union aus zwei Lagern: Einerseits den Unionisten und andererseits den Souveränisten. Die Unionisten wollen die Vereinigten Staaten von Europa und die verpflichtende Ansiedlungsquote, die Souveränisten wünschen das Europa der freien Nationen und wollen nichts von irgendeiner Quote hören. Auf diese Weise wurde die Essenz und das Symbol unserer Zeit die verpflichtende Ansiedlungsquote. Sie ist auch an sich wichtig, doch vereint sie in sich all das, wovor wir Angst haben, was wir nicht wollen und was das Bündnis der europäischen Völker aufspalten könnte. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich Brüssel über die Gesetze erhebt. Wir dürfen es nicht zulassen, dass es die Konsequenzen seiner unvernünftigen Politik auf jene ausbreite, die jedes Abkommen und jedes Gesetz eingehalten haben, so wie wir das getan haben. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sie uns oder wen auch immer dazu zwingen, die bitteren Früchte ihrer verfehlten Politik zu importieren. Wir wollen und wir werden keine Kriminalität, keinen Terrorismus, keine Homophobie und keinen Antisemitismus nach Ungarn importieren. In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht. Deshalb müssen jene, die mit der Idee der Quote in Europa hausieren gehen, zurückgeschlagen werden und aus diesem Grunde werden wir sie zurückschlagen. „Ohne Risiko gibt es kein Wagnis” – so lautet der Pester Kalauer, und wir müssen tatsächlich all unseren Mut zusammennehmen. Wir müssen ihn zusammennehmen, denn zum größeren Ruhm der europäischen Demokratie müssen wir der Zensur, der Erpressung und Drohungen ins Auge blicken. Das Buch des ungarischen Justizministers wird in den belgischen Buchhandlungen eingesammelt, die Presse einiger Mitgliedsstaaten verbreitet offensichtlich Lügen. Der Ton gegenüber Ungarn ist schroff, grob und aggressiv. Hinzu kommt noch, dass man uns auch noch mit finanzieller Vergeltung droht, indem sie sagen, sie unterstützen uns, und wir sind undankbar. Sie denken auf die Weise, wie der naive Priester, den man darum bat, bei der Behebung der Besitzunterschiede mitzuhelfen. „In Ordnung”, sagte er, „wir teilen uns dann die Arbeit. Ihr überredet die Reichen, damit sie Spenden geben, und ich überrede die Armen, dass sie die Spenden annehmen.” So stellen sie es sich vor, die Wirklichkeit ist aber, dass wir einander nichts, keinen einzigen Heller schulden. Ungarn hatte nach 45 Jahren Kommunismus in einem entkräfteten, ausgebluteten, wettbewerbsunfähigen Zustand und an Kapitalknappheit leidend seine Tore für die westlichen Firmen geöffnet. Hiervon profitierten alle: So viel Geld, wie es die Europäische Union hierher gesandt hat, haben die westlichen Firmen auch von hier hinausgenommen. Wir sind quitt, es gibt nichts, dass wir einander vorwerfen könnten.

Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Und schließlich, wie sollen wir das Brüsseler Manöver der Ansiedlungsquote aufhalten? Ich schlage vor, dass wir uns auf die Urquelle der europäischen Demokratie, auf den Willen des Volkes stützen. Wenn es wahr sein sollte, dass die Menschen die heutige schlafwandlerische Einwanderungspolitik Brüssels nicht wollen, ja sogar gegen diese sind, dann sollten wir ihrer Stimme und ihrer Meinung einen Platz einräumen. Schließlich ruht die Europäische Union auf den Pfeilern der Demokratie. Dies bedeutet, dass wir nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, gegen den Willen der Menschen Entscheidungen treffen dürfen, die ihr Leben auf schwerwiegende Weise verändert. Deshalb werden wir in Ungarn die Volksabstimmung durchführen. Es geht dabei nicht um die bereits entschiedene und durch Ungarn vor dem Gericht angegriffene Quote, diese ist die Vergangenheit. Bei der Volksabstimmung geht es um die Zukunft: Wir rufen die Bürger Ungarns gegen die verpflichtende Ansiedlungsquote des neuen europäischen Einwanderungssystems ins Feld, die im März auf der Tagesordnung stehen wird. Wir sind davon überzeugt, dass Brüssel nicht einmal in seinem gegenwärtigen Zustand seine eigenen Ideale übergehen kann. Es kann sich nicht gegen das europäische Volk wenden. Die Europäische Union darf nicht eine Art „Sowjetunion Reloaded“ sein. Wir, Ungarn, werden Europa entgegen all seiner Schwäche, seiner Abnahme und seines Schwankens nicht verleugnen und werden es auch in seinem durch Platzangst ausgelösten Schwindel nicht allein lassen. Wir sind Bürger jenes historischen und spirituellen Europa wie Karl der Große, Leonardo, Beethoven, König Ladislaus der Heilige, Imre Madách oder Béla Bartók. Unser Europa ist auf christliche Fundamente aufgebaut, und wir sind stolz darauf, dass es die Entfaltung der Freiheit des Geistes und des Menschen verwirklicht hat. In Europa denken viele Menschen viel Verschiedenes. Es gibt Menschen, die an das Ideal von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit glauben, und es gibt auch solche, die an die Dreiheit von Gott, Heimat, Familie sowie an das künftige Reich von Glaube, Liebe, Hoffnung. Doch keiner von uns kann wollen, ganz gleich zu welcher Richtung wir auch gehören, dass unser Europa vor einer andere Moralvorstellungen und andere Sitten kämpferisch fordernden, künstlich in unsere Richtung gelenkten, wasserfallartigen Menschenflut in die Knie gehen soll. Wir glauben nicht, dass Europa sich zu diesem Schicksal verdammt, wir glauben nicht, dass es die Aufgabe unserer tausendjährigen Werte wählen wird. Wir glauben es nicht, sondern wir wissen und sagen es, dass Ungarn auf diesem Weg keinen einzigen Schritt gehen wird, Herr Präsident!

Vorwärts Europa, vorwärts Ungarn!

25 thoughts on “Europa im politischen Kokainrausch

  • 7. März 2016 at 14:52
    Permalink

    Warum haben wir keinen Orban? Der Mann scheint als Einziger Regierungschef noch bei Verstand zu sein.

    Reply
    • 7. März 2016 at 17:42
      Permalink

      –> Physiker: dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Wenn irgendwann einmal die Notwendigkeit gegeben wäre, Gott möge uns davor bewahren, aber wenn, dann würden wir nur in ein Land auswandern, in dem eine solch geführte Regierung zu ihrem Volk steht, ja es vor schlimmen Folgen beschützt.

      Reply
    • 8. März 2016 at 13:13
      Permalink

      Orban würde hierzulande als Nazi gelten. rechts der NPD. Das würde nichtmal die AfD gutfinden und das Zentralrad …oh oh oh.. da müsste Friedmann ja extra ne Nase voll hochziehen. Das geht heute so nimmer… das kann man so schon lange nimmer sagen.

      Reply
    • 8. März 2016 at 17:11
      Permalink

      Orban ist schon die ganzen letzten Monate der intelligenteste Politiker von allen. Vor allem versteht und begreift man das, was er sagt. Und zwar als gebildeter Mensch, der seit Jahrzehnten Bücher liest und ohne sie nicht leben kann. Das auch Orban Bücher wirklich liest, glaube ich sofort. Vor einiger Zeit hatte er mal über ein aus seiner Sicht extrem gefährliches Buch von dem Salon-Philosophen Habermas gesprochen, ich wette, dass er z.B. auch Solschenizyn gelesen hat.
      Wenn Merkel den Schacht öffnet, kommt eine derart unterirdisch primitive Sprache zum Vorschein, dass einen schaudert. Kein Bundeskanzler hatte jemals ein so dermaßen niedriges Niveau. Unter aller Sau, wie man in Deutschland sagt. Ich frage mich nur ständig, was das um Gottes Willen für Menschen sind, die diese Frau gut finden.

      Reply
      • 31. März 2016 at 22:53
        Permalink

        haette es nicht besser artikulieren konnen.

        Reply
  • 7. März 2016 at 14:59
    Permalink

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag.

    Reply
  • 7. März 2016 at 16:59
    Permalink

    Wow. Klare, aber wahre Worte.

    Reply
  • 7. März 2016 at 17:31
    Permalink

    Ich stimme Herrn Orban voll und ganz zu. Wäre ich etwas jünger, würde ich nach Ungarn auswandern, aber so bin ich dazu verdammt, diese Katastrophe hier zu ertragen. Gerne würde ich Herr Orban einen Brief schreiben, aber wahrscheinlich kommt er nicht an, denn in unserer „transparenten Demokratie“ werde ich bestimmt …. Na Sie wissen schon !!!! Freundliche Grüße sendet eine ganz normale Hausfrau

    Reply
    • 10. März 2016 at 14:01
      Permalink

      Nimm den weg über die ungarische Botschaft auf Facebook

      Reply
  • 7. März 2016 at 18:06
    Permalink

    Jeder Silbe stimme ich begeistert zu! Könnten wir diesen Mann doch nur gegen Merkel austauschen.

    Reply
  • 7. März 2016 at 18:39
    Permalink

    Ein wunderbarer Artikel. Er formuliert das, spricht das aus, was viele denken. Ich kann ihm nur zustimmen und hoffen, das er ein erfolgreicher Wegbereiter für eine Änderung dieser absurden derzeitigen Politik ist. Viel Glück dabei .

    Reply
  • 7. März 2016 at 19:27
    Permalink

    Danke Herr Orban, genauso ist es! Dieser Wahnsinn und Albtraum muss endlich ein Ende haben.
    Jagt die feigen Verräter unserer jahrtausend alten Kulturen aus ihren Aemtern. Europa ist schwer erkrankt. Sie haben dem Islam die Türen geöffnet, der primitivsten, blutrünstigsten, menschenverachtendsten Ideologie der Menschheit.
    Seit strammen 1400 (Islam) bis 1600 Jahren (Schwarzafrika) nichts auf die Reihe bekommen und immer noch auf der Kulturstufe von Orks. Und nein, Lehmmoscheen in Timbuktu sehe ich nicht als Kulturleistung an
    Unsere Vorfahren haben ihr Blut dafür gegeben die Barbaren aus dem islamischen (Un)Kulturkreis von uns fernzuhalten.
    Seit über 1400 Jahren sitzt der Islam anderen Hochkulturen auf, gibt deren Erungenschaften als seine eigenen aus und lässt sich wie ein Parasit oder Krebsgeschwür von seinem Wirt ernähren um ihn schlussendlich zu zertrören.
    Der Islam gehört in die Tonne der Geschichte getreten. Er ist lebensfeindlich!

    Reply
  • 8. März 2016 at 7:01
    Permalink

    Das sind die ersten vernünftigen Sätze die ich seit dem Beginn der flüchtlingskrise gehört habe.
    Wenn alle so reagiert hätten gäbe es kein Chaos auf allen Ebenen und man könnte denen die wirklich auf Leib und Leben bedroht sind auch gezielt helfen.
    Sämtliche Aktionen der EU waren komplett falsch das hätte jeder Bürger mit normalem Menschenverstand besser gelöst.Hoffentlich ist es noch nicht zu spät für eine Wende

    Reply
  • 8. März 2016 at 17:56
    Permalink

    Man weise Merkel in eine entsprechende Einrichtung ein und mache einen Orban zum Kanzler…. schöner Traum.

    Reply
    • 13. März 2016 at 13:18
      Permalink

      Es gibt Politiker und es gibt Heimsuchungen, eine davon wurde uns beschert !

      Reply
  • 8. März 2016 at 18:38
    Permalink

    Die Geschichte , leider erst sie , wird uns in Deuschland lehren ,von welchem fehlenden Format unsere Politiker sind und das Unglück des Erwachens wird mit einer neuen Ditaturgefahr von Rechts verbunden sein, weil mit sachlichen Argumenten nichts zu erreichen ist !.

    Reply
  • 9. März 2016 at 3:57
    Permalink

    Wenn es nicht gelingt, den Einfall der zu Millionen nach Europa gelockten Massen zu stoppen und die bereits hier befindlichen Invasoren notfalls mit massiver staatlicher Gewalt (Militär, Bürgerwehren) wieder zurück zu drängen, stürzt Europa in ein Inferno, wie wir es aus den Geschichtsbücher vom 30-jährigen Krieg kennen.

    Für Deutschland werden in jedem Fall blutige Zeiten anbrechen, die bereits -alternativlos- gesetzt sind, denn, um das Inferno zu zünden, braucht es noch nicht einmal mehr den zwingend kommenden Kollaps unserer Sozialsysteme; zur Entfachung dieses mörderischen Infernos langt bereits die Ent-Täuschung der im Lande befindlichen, fremdländischen Horden.

    Blutig, blutig wird es werden – noch dieses Jahr.

    Reply
  • 9. März 2016 at 9:43
    Permalink

    Alles sehr wahr!! Kluger, verantwortungsbewusster Mann.
    Nur, dass die Migrationswelle für alle so überraschend kam, verstehe ich nicht…Seit Jahren hat Italien schon massenhaft Einwanderer, die alle in den Norden weiter wollen. Haben alle kollektiv die Augen bewusst davor verschlossen? Das Genick eingezogen, und gehofft, dass es vorbei geht?
    Wer wirklich überrascht war 2015, der ist bedauerlicherweise wenig umsichtig, ja ignorant und desinteressiert, wenn er noch nicht einmal mitbekam, was bei den Nachbarn passierte. Dies spricht dafür, dass unsere Politiker leider zum größten Teil zu Politakteuren mutiert sind, die in erster Linie Propagandisten ihrer selbst sind. Verantwortungsbewusste Staatsführung findet nicht statt.
    Wir brauchen mehr Staatsleute wie Herrn Orban!!

    Reply
  • 9. März 2016 at 11:59
    Permalink

    Kommentar zu unserem YouTube Video: Gemeindeaktivierung

    https://www.youtube.com/watch?v=UeniO41W_Bo

    holybiophoton vor 10 Monaten

    Habe alle „Reichsbürger“ für Spinner gehalten, bis dann … ein Schock.

    Ich arbeite auch ehrenamtlich im Gemeinderat und habe nach einer
    offiziellen Anfrage (mehr aus „ Spaß“ und als erwartetes
    Gegenargument für meine weitere Demontage von den Spinnern)
    bei der für uns zuständigen Stadt erfahren dürfen, dass bereits 1990
    (nach der „Wiedervereinigung“ mit Mitteldeutschland) alle Kommunen,
    Gemeinden und Städte über 40.000 Einwohner offiziell darüber
    informiert wurden, dass man sich nun als Verwaltungsorgan selbst
    privatrechtlich organisieren und absichern muss, da sich die
    Rechtsstellung und Gerichtsbarkeit im Zuge der „Wiedervereinigung“
    in der BRD existentiell und grundlegend im Status quo geändert hat.
    Ab dann lief das lange Zeit unverständliche „Privatisierungsprogramm“
    auch in Deutschland auf Hochtouren. Amtswesen, Post, Bahn,
    Energieversorger usw. etc. pp. wurden sukzessive still und ohne
    großes Tam-Tam, fast heimlich „umgestellt“ auf Firmenrecht,
    Handelsrecht frei von jeglichem Staatswesen. Den wahren Grund
    hat man selbstverständlich gezielt unterschlagen. Der Grund war
    und ist schlicht und ergreifend, dass mit der „Wiedervereinigung“ von
    Teilen Deutschlands (quasi alle Gliedstaaten des 1. Deutschen
    Reiches, Länder wie Preußen, Bayern usw. – nebst allen Provinzen
    und Gemeinden – bis auf Berlin) per sofort wieder ihre volle
    Souveränität erlangt hatten, frei von jeglichem Besatzungsstatut
    waren!

    Ein Kulturschock für mich! Wie gesagt – bis auf Berlin!

    Das heißt, dass alle Länder in den Rechtsstand von vor 1918
    und in den Grenzen und Gebieten von vor 1937 gestellt wurden.
    Mangels Information und Organisation der ursprünglichen
    Gemeinden sind wir nur noch lange nicht alle handlungsfähig.

    In 2013 war die Gemeinde Neuhaus die erste Gemeinde
    (Körperschaft), welche es nach Vorbereitungen in 2011
    angegangen ist. Es folgten zunächst 2 weitere Gemeinden –
    und bis dato arbeiten bereits 550 Gemeinden
    (Zahl leider noch unbestätigt) an der Wiederherstellung
    ihrer Selbstverwaltung, kündigen alle Verträge mit der
    BRiD-Verwaltung. Wir haben am 14.04.2015 die nächste
    Gemeinderatssitzung zur substitutionellen Vorbereitung nach
    Legitimitätsprinzip als unabhängige Gemeindeverwaltung, als
    von Stadt, Provinz und Land oder Staat unabhängige
    selbstverwaltete Körperschaft.

    Warum wohl, können seit vielen
    Jahren sogar Polen und Russen (z.B. aus Königsberg)
    mit Nachweis ihrer Abstammung in Deutschland aus vor
    1914 bei uns Harz 4 beantragen – und bekommen das Geld
    auch anstandslos? Einige sind gar so gut informiert, dass
    sie sich neuerdings sogar auf das alte gültige Recht berufen und
    bekommen die gültigen Sozialhilfesätze von über 1.100,00 Euro
    für den ersten Bedürftigen im Monat! Wenn das hier die Runde
    macht, dann gute Nacht!

    Doch recherchiere bitte selbst! Der BRiD NGO Verwaltung als
    Sub-Treuhänder der UN schwimmen täglich mehr Felle weg.
    Man flüchtet sich hektisch und kopflos in das EU-Firmen-Konstrukt
    um uns die wahren Möglichkeiten mehr und mehr zu verbauen.
    Ich denke es wird ein „sehr heißer Sommer“ in Deutschland werden.
    Ja, auch und vor allem der Friedensvertrag mit noch 53 Ländern aus
    dem Weltkrieg hängt vor allem an Deutschland, und bekommen wir
    den endlich zustande, dann kann die ganze Scheiße der Nato und ihren
    #Erfüllungsgehilfen beendet werden, das Spiel wäre aus, oder zumindest
    in der Art nicht fortzuführen. Denn 70 Jahre Waffenstillstand hat nichts
    mit Frieden zutun! Und nein, wir werden auch dann weiter unseren
    Arsch bewegen müssen und uns an Regeln und Gesetze halten müssen,
    unsere Brötchen wie gehabt erarbeiten müssen. Nur dann in friedlicher
    Kooperation auf Augenhöhe mit realer Entlohnung – und nicht mehr als
    Sache, als Personal, Stimmvieh und Kapitalsklave und ansonsten
    nutzlose überzählige Esser ohne Anspruch auf Menschenrechte
    und Menschenwürde im Hamsterrad laufen müssen.
    Bitte sagt das möglichst vielen Menschen, vielen Dank. Gruß Noris

    (Anmerkung der Gemeinde Neuhaus i.W.: Wir benötigen nur den Friedensvertrag
    mit den drei Mächten zu WK I und Italien. Der sogenannte WK II war die Fortsetzung des
    WK I durch Waffenstillstandsbruch mit Handelsfirmen/Ländern – siehe auch unser Buch auf der
    Seite: http://www.gemeinde-neuhaus.dehttp://www.nestag.de (kostenlos als PDF-Datei oder als
    Buch bestellbar)

    Gemeinde und Städtereaktivierung bei BewusstTV
    https://www.youtube.com/watch?v=u9T97IZyYBU

    Reply
    • 13. März 2016 at 13:14
      Permalink

      Ja, ich denke auch : irgendwas ist faul, im Staate Deutschland !
      Der staatliche Status wird immer mysteriöser und umso mehr ich darüber lese, umso weniger ist mir klar, wo ich mich denn eigentlich befinde !
      Ist das nicht ganz unglaublich : Die Menschen im Herzen Europas kennen ihren Status nicht !
      Jeder meint etwas anderes als Wahrheit erkannt zu haben, aber keiner weiß es genau !
      Nicht mal die von der Welt abgelegensten Naturvölker brauchen Zweifel über ihren Status hegen. Aber ausgerechnet das Zugpferd der EU, das Land dessen Beziehung zu Russland unter allen Umständen verhindert werden soll, das Land dessen politische und geostrategische Lage einen besonderen Stellenwert hat, ist nicht in der Lage oder vermeidet es absichtlich, die eigenen Bürger in einen vernünftigen und vor allem wahrheitsträchtigen Kenntnisstand ihres Status zu versetzen !
      In dieser Beziehung läuft die deutsche Bürgerschaft permanent auf dünnstem Eis !
      Für meine Begriffe ein absolutes No go !!!

      Reply
  • 10. März 2016 at 14:03
    Permalink

    Schade das diese Rede nicht überall abgedruckt wird. Sie würde einige aufwecken.

    Reply
  • 11. März 2016 at 15:25
    Permalink

    100 Merkel = 1 Orban, mehr ist nicht zu sagen!

    Reply
    • 13. März 2016 at 12:46
      Permalink

      Ich glaub, ich erweitere Ihre Formel und setze vor die 100 ein Minus !

      PS: … überlege gerade, wie es sich wohl in Ungarn lebt !?

      Reply
  • 12. März 2016 at 8:42
    Permalink

    Ich stelle mir oft vor, wie man die aktuelle politische Situation in Deutschland einem Rückkehrer einer längeren Raumfahrt erklären würde.

    Es ist alles so haarsträubend absurd, dass einem nicht recht die passenden Begriffe einfallen mögen.

    Am schlimmsten finde ich den Umstand, dass es zwischen links und rechts überhaupt keinen Raum mehr für normale Bürger gibt, die sich einfach nur Sorgen um ihre Familie und ihr Eigentum machen. Dieses aus meiner Sicht zentrale Thema wird in der öffentlichen Debatte mehr oder weniger ausgeblendet. Ab und zu hört man mal einen CDU-Mann eine Textkonserve öffnen: Man müsse die Ängste der Bürger ernst nehmen. Nur nimmt sie keiner ernst. Entweder sind sie unbegründet, dann kann man sie mit Fakten entkräften. Oder sie sind begründet, dann müssen Maßnahmen der Inneren Sicherheit getroffen werden. Bürger, die diese Sorgen äußern, werden als rechtspopulistisch/-extrem/ -radikal abgestempelt. Diese Position ist aber nicht rechts, nicht einmal konservativ, ja nicht einmal politisch. Es ist einfach das elementare Bedürfnis, nach innerer Sicherheit, für das man ja auch nicht zu knapp mit seinen Steuern bezahlt.

    Die Ängste der Bürger lassen sich doch ganz konkret benennen. Es geht um

    Wohnungseinbrüche
    Sexuelle Belästigungen
    Ladendiebstähle
    Taschendiebstähle
    Drogenhandel (insbesondere an Schulen)
    Autoeinbrüche und Autodiebstähle
    Übergriffe auf offener Straße und in der U-Bahn
    Übergriffe an Schulen

    Und diese Ängste sind alles andere als abstrakt.

    In Hamburg kann man Taschendiebe am Gänsemarkt mittlerweile völlig ungeniert bei der Arbeit beobachten. Einer wartet vor dem Geldautomaten, ein Komplize nimmt dem Abhebher dann im nächsten Geschäft das Geld ab. In Frankfurt kann man sich mittlerweile schon fast darauf verlassen, dass man nachts nach einem Clubbesuch in bestimmten Gegenden auf der Straße ausgeraubt wird.
    Konkret wird man von 5 oder 6 Nichtintegrierten um sein restliches Bargeld gebeten. In Hamburg fährt man nach 19:00 besser nicht mehr mit der U-Bahn. Einbrecher geben sich in Hamburg in einigen Gegenden mittlerweile schon die Klinke in die Hand. Und in den Schwimmbädern scheißen die MuPs (Migranten unbekannter Provenienz) ins Becken und begrabbeln unsere minderjährigen Töchter.

    Wenn in Hamburg ein MuP von einem Streifenwagen angehalten wird, gibt es genau zwei Möglichkeiten: Man ruft Verstärkung oder lässt den Mann weiterfahren. Alternativ greift der Mann zu seinem Handy und ruft selbst Verstärkung. Dann sind innerhalb von 15 min 10 weitere Autos zur Stelle und setzen die Beamten massiv unter Druck. Das geht bis zur Bedrohung der Familie.

    Und im Fernsehen sitzen in den Talkshows diese unerträglichen linken Politikerinnen, die etwas von Willkommenskultur und Toleranz erzählen und diese Zustände einfach wegdefinieren wollen. Dabei sondern sie so einen unfassbaren Stuss ab, dass man sich fragt, was diese Damen eigentlich antreibt und auf welchem Planeten sie leben.

    Das Pendel ist nach dem Krieg einfach so weit nach links ausgeschlagen, dass es dort oben an der Decke hängt und nicht wieder runter kommt. Mich würde mal interessieren, wieviele Straftaten begangen werden, während Frau Göring-Eckardt, Frau Roth (die mit dem Pottschnitt und der dicken Warze, der Spatz von Babenhausen, das linke Gewissen der Grünen) oder Frau Kipping bei den Fantastischen Drei (Illner, Will, Maischberger) ihre abgelaufenen Textkonservern öffnen. Den Knaller brachte Frau Kipping, die auf mehrfaches Nachfragen von Anne Will, ob sie denn dafür sei, dass alle Flüchtlinge ohne Ausnahme reingelassen werden, antwortete: „Ich möchte nicht, dass Menschen sterben.“ Menno!

    Wenn es danach geht, können wir noch 5 Milliarden andere Menschen aufnehmen, deren Existenz akut bedroht ist. Was für eine Antwort von einer Spitzenpolitikerin! Was soll man dem entgegenhalten?

    Und der Justizminister (der mit den zu kleinen modischen Anzügen) stellt sich hin und fordert konsequenteres Durchgreifen gegen Rechtsextremisten. Und was ist mit Islamisten und Linksextremisten? Die sind ja die Ursache. Ohne Islamisten und Linksextremisten gäbe es ja keine Rechtsextremisten. Rechtsextremismus kann ja logischerweise immer nur eine Reaktion sein. Dieser Punkt fehlt mir auch in der Debatte. Anstatt von den (begründet) besorgten Bürgern Toleranz einzufordern, wäre es aus meiner Sicht an der Zeit, von den muslimischen Verbänden und Leitfiguren einzufordern, sich gegen staatsfeindliche Landsmänner gerade zu machen (Rocker, Gangs, Clans etc.). Stichwort Ursachenbekämpfung.

    BÖÖÖÖÖP!

    Hat mit Religion ja nichts zu tun. Ich vegaß. Thema tot.

    (Die Frage, ob der Islam überhaupt eine Religion ist, wäre auch einmal aufzuwerfen. Aus meiner Sicht ist es ein mittelalterlicher Männerkult mit Merkmalen einer Massenpsychose.)

    Was fehlt, ist offenbar ein Gruppenmerkmal unter das sich straffällige Migranten subsumieren lassen. Ich schlage hier den Begriff des „Nichtintegrierten“ (NI) vor. So wie Schüler, die nicht nach den Regeln tanzen, gern als „Dissoziale“ bezeichnet werden.

    Die Abwärtsspirale folgt ja einer einfachen Logik:

    NI Ali wird straffällig, also NI Ali und andere NIs kein Job und keine Wohnung. Also NI Ali und andere NIs wieder straffällig.

    Die Zustände in unseren Städten erinnern mich an die Bronx in den 70ern. Weiß man eigentlich, wie New York das Thema in den Griff bekommen hat? Oder ließ sich das Thema bei genauerer Analyse nur verlagern nach Baltimore, Boston oder Detroit?

    Aber vielleicht bin ich auch der Depp und erkenne nur den tieferen Sinn der Zuwanderung noch nicht. Ich lasse mich da gern überzeugen. Aber solange ich mir jeden Tag ganz konkret über die oben genannten Themen Sorgen machen muss, sehe ich derzeit nur eine Alternative für Deutschland.

    Reply
    • 13. März 2016 at 12:41
      Permalink

      Nein, Sie sind alles andere als ein D… , Sie sind einer der seltenen, die sich ein klares Denkvermögen erhalten konnten ! Ihre treffende Analyse zeugt von Ein – und Weitblick ! Danke, für die Ausführungen !

      Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *