Deutsche Medien nach Trump-Wahl: Nabelschau, oder Nebelkerzen?

Graffiti Den Bosch, Flickr Commons
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Am Ende der Woche, in der Donald Trump zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde, schlagen erste Zeitungen und Magazine hierzulande vereinzelt selbstkritische Töne an. Man müsse die Realität im Lande genauer in Augenschein nehmen und könne nicht länger pauschal auf Bürger eindreschen, die am vorherrschenden Narrativ zweifeln, heißt es.

In den Redaktionsstuben herrscht blanke Angst, mit der Einschätzung 2017 genauso daneben zu liegen wie die US-Medien bei der Präsidentenwahl am 8. November 2016. Hier sehen wir aber vermutlich nur erste zaghafte Versuche. Von einer Welle der Selbstkritik kann man noch lange nicht sprechen.

Ein Gedanke zu „Deutsche Medien nach Trump-Wahl: Nabelschau, oder Nebelkerzen?

  • 14. November 2016 um 6:04
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    Habe gerade ihre Seite durch net-news-express gefunden und abgespeichert. Werde jetzt regelmäßig ihre Seite besuchen. Ich bin ein täglicher Leser von Martin Armstrong und gerade aus diesem Grunde kann ich der deutschen Medienlandschaft so gut wie nichts positives abgewinnen. Wie Sie richtig sagen, war der Sieg von Trump nichts überraschendes. Und wer Armstrong liest, wusste schon im Frühjahr was kommt.
    Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Internetrevolution nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Sieg Trumps verholfen hat, sondern dass Seiten wie Infowars, Wikileaks, selbstverständlich Armstrong und auch viele andere der Propaganda der Medien die Stirn geboten haben. Der 1. Verfassungszusatz in den USA ist da sehr hilfreich im Gegensatz zu Europa wo sogenannte Hassreden strafrechtlich verfolgt werden können. Ein sehr negatives Beispiel in Europa ist das Einreiseverbot des Talkshow Moderators Michael Savage für Großbritannien. Hier in Europa muss man sehr vorsichtig formulieren sonst stehen eines Tages die Maas-Männchen vor Deiner Tür.
    Da die sogeannte freie Presse vor unseren Augen kollabierte (O-Ton Armstrong), übergelaufen zum Establishment, kann man das auch als den Anfang vom Ende eines Rechtsstaates auffassen. Eine Kontrollfunktion im Sinne von kritischer Berichterstattung findet nicht mehr statt; nur noch Hofberichterstattung bis unerträglicher Propaganda. Wie soll der normale Bürger sich informieren, wenn er sich im Internet nicht auskennt. Und das betrifft meiner Meinung nach die Mehrheit der Bürger.
    Und dann kommt kurz nach dem Wahlsieg Trumps die New York Times und teilt seinen Lesern per E-Mail mit, dass man quasi sofort eine neutrale Berichterstatttung machen wird. Anders formuliert und der Wahrheit wahrscheinlich sehr nahe, hat man bei der New York Times, die stellvertretend für alle anderen Mainstreammedien steht, bis zu diesem Zeitpunkt der E-Mail seine Leser propagandistisch auf Clinton eingeschworen und Trump ausschließlich negativ dargestellt. Und jetzt die Kehrtwende, die alles andere als glaubwürdig und seriös einzustufen ist. Vertrauen ist kein Fahrradschlauch, den ich, wenn er kaputt ist wieder reaparieren kann. Vertrauen ist ein sensilbles Band des gegenseitigen Vertrauens, das man nicht per E-Mail und schon gar nicht von heute auf morgen wieder herstellen kann. Diese Aktion der New York Times ist einfach nur salopp gesprochen erbärmlich und zeigt Hilflosigkeit und blinden Aktionismus in einer Zeit wo Presse und Medien die Glaubwürdigkeit an das Internet und die sozialen Netzwerke verloren haben.

    Zurück zu Trump und Clinton. Ich traue dieser „Hexe“ und ihrer kriminellen Clinton-Foundation noch einiges zu. Ihre Anhänger wollen die Wahlmänner manipulieren, so dass Clinton vielleicht doch noch Präsidentin werden könnte. Sollte dieser Fall tatsächlich eintreten, riecht es nach Bürgerkrieg in den USA. Ebenfalls sollte nicht unerwähnt bleiben, dass George Soros mit seiner diesmal violetten Demonstration in den USA wieder für Unruhe sorgt. Interessant ist in diesem Zusammenhang das Steinmeier eine violette Krawatte bei einem N-TV auftritt anhatte, mal so nebenbei angemerkt.
    Es vergehen noch viele Tage bis Trump tatsächlich vereidigt wird und ich hoffe, dass er diese Tage gesund übersteht.
    Die Inselpresse übersetzt englischsprachige Artikel unter anderem interessante Armstrong-Artikel. Ich verlinke zwei, die sich mit den üblen Machenschaften von Clinton beschäftigt:

    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/11/wie-die-tatsachliche-clinton.html

    http://1nselpresse.blogspot.de/2016/11/die-demonstranten-zeigen-ihren-eigenen.html

    Das war mein erster Beitrag auf diesem Blog.

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