Das Geschäft mit den Alten

Keiner beschäftigt sich gerne mit dem Älterwerden und ist froh, wenn seine Eltern noch fröhlich in ihrem Haus leben, auch wenn sie schon mal die 80 überschritten haben. Wahrscheinlich wurden die Versuche, sie zu einem Umzug zu bewegen, abgeblockt mit dem Hinweis „uns geht´s gut“, auch wenn vielleicht der Garten so langsam verkommt und auch der Haushalt nicht mehr so ordentlich ist. Wahrscheinlich muss das ein oder andere Kind schon ziemlich unter die Arme greifen, aber was tut man nicht alles, um seine Eltern glücklich zu machen.

Dann kommt der Tag X mit einem Schlaganfall oder Beinbruch oder der Geist lässt zu sehr nach, was dann? Man sieht immer wieder Filme, wie die armen Alten im Altersheim behandelt werden, aber man sieht selten, was auf die Kinder am Tag X zukommt. Man kann nur beten, dass man sich mit seinen Geschwistern versteht, sonst hat man eine noch schwerere Zeit vor sich. Wenn man jetzt nicht vorsichtig ist, dann ist das ersparte Geld der Eltern weg, bevor man bis drei zählen kann.

Da haben sich ganze Industriezweige gebildet wie in dem Beitrag „Organisierte Kriminalität – Demenz als Ware, die gehandelt wird – Rechtlos, ausgeliefert und abgezockt“ von den Netzfrauen gut dargestellt wird.
Jetzt kam auch noch der Betrug von russischen Pflegediensten heraus. Aber nicht nur beim Wohnen und Pflegen wird zugelangt. Bei meinem Vater haben wir auch noch feststellen dürfen, dass in den tollen Wohnheimen Ärzte, Ergotherapeuten, Logopäden etc. höhere Sätze berechnen, als von der privaten Krankenkasse erstattet werden. Der Friseur, das Cafe etc. finden auch nichts dabei, mehr abzurechnen. Über Sanitärhäuser kann man auch ein Lied singen, denn das ist häufig die Lizenz zum Gelddrucken. Meiner Tante wurde gerade ein Rollstuhl auf Maß für 4000 Euro angeboten, den man im Internet für 1000 Euro etwas weniger maßgerecht bestellen kann. Die Versicherer machen Verträge, bei denen man sich fragt, wer was dazu verdient. Das eigentliche Pflegepersonal ist es sicher nicht.

Es ist klar, dass sich genügend Kinder an ihren Eltern bereichern wollen, aber ich glaube, dass der Großteil der Kinder nur möchte, dass die Eltern im Alter gut versorgt werden.

So zumindest ging es mir und meinen Schwestern. Unser Vater, ein erfolgreicher Geschäftsmann, baute nach dem Tod meiner Mutter rapide ab. Kommandierte er früher meine Mutter, so meinte er, dass er das nun mit uns tun könnte. Ehe wir uns versahen, hatte er uns alle fix und alle gemacht. Seine permanente Unruhe war früher nur etwas nervend. Aber als er gebrechlich wurde und schon einige Stürze hinter sich hatte, wurde sie zu einem Albtraum.

Hinweise, man sollte das eine oder andere nicht mehr machen, wurden mit dem Hinweis: „ich habe bisher mein Leben gelebt wie ich will…..“ abgeblockt. Aus dem Haus wollte mein Vater nicht, auch wenn der Aufwand (Putzfrau, Gärtner, ..) inzwischen kaum mehr zu managen war. Auf die Brutalo-Tour mussten wir ihn vom Autofahren abhalten, d.h. Schlüssel verstecken und Wutanfälle aushalten. Und an allem sind dann die Kinder schuld, die Bösen. Da bekommt man als Kind keine Hilfe von der Zulassungsstelle. Kommentar: wenn es um die Gefährlichkeit gehen würde, dann müssten wir den 20 – 25 jährigen den Führerschein abnehmen!!! Irgendwann ging es nicht mehr und dann kam die Frage: was nun?

Inzwischen gibt es sehr viele ältere Menschen, die eine Frau aus Polen, Rumänien oder sonstwo beschäftigen und man hört immer wieder, wie toll das klappen soll. Allerdings gehört es wahrscheinlich auch dazu, dass man sich manchen Problemen nicht stellen will, denn sonst müsste man sich mit Alternativen auseinander setzen.

Und so einfach jemanden aus Polen/Rumänien etc. zu organisieren, ist es auch nicht. Zuerst die Frage,
macht man es auf offiziellem Weg, oder unter der Hand? Einige, die inzwischen lange Erfahrung haben und gut deutsch sprechen, sind nicht mehr wirklich billig.Weil ein regelmäßiges Abwechseln wichtig war, haben wir uns für eine Agentur entschieden. Das Ziel war es, zwei Kräfte zu finden, die sich in einem bestimmten Rhythmus abwechseln.

Schon alleine die Gebühren dieser Agenturen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Unsere war ziemlich teuer, aber angeblich würde man sich sehr bemühen, und alle seien immer höchst zufrieden gewesen. Aber inzwischen ist die Nachfrage so groß – und der Profit von den beteiligten Organisation unglaublich -, dass man das Gefühl hat, dass jeder geschickt wird, der laufen kann. Wir zahlten sogar den Zuschlag für bessere Deutschkenntnisse, was dennoch ein Reinfall war, da die Kräfte weder Arzttermine noch sonst etwas organisieren konnten.

Nach einem halben Jahr gaben wir entnervt – und wieder am Rande des Burnouts – auf. Echte Entlastung: Fehlanzeige. Richtig angelernt schien keine einzige der Kräfte zu sein. Von einigen wurden wir gleich gefragt, wer Erbe ist. Die Arbeitsverträge sahen keinerlei Putzen vor und lediglich 8 Stunden am Tag. Bei den meisten hatte man das Gefühl, dass man ihnen vorgemacht hat, dass das leicht verdientes Geld sei und ohne unseren weiteren großen, nie vorhersehbaren Einsatz, wäre das alles gar nicht gegangen.

Ich bin sicher, dass es Fälle gibt, wo es gut klappt. Allerdings haben wir auch genügend Beispiele gehört, wo es nicht gegangen ist.

Nun ist auch das Problem, dass die meisten glauben, dass Demenz eine Krankheit ist, wo man halt mehr vergisst als andere. Leider ist der Anfang der Krankheit sehr schwer für die Angehörigen und den Patienten. Bei meinem Vater begann es, dass er plötzlich mit den Zahlen Aussetzer hatte. Er spürte, dass etwas nicht mehr stimmt und wurde dann zum Teil aggressiv. Bei ihm kam noch bedingt durch die traumatischen Kriegserlebnisse die Angst vor der Nacht und der Ruhe hinzu, und schon hat man einen Cocktail, der für Außenstehende nicht zu begreifen ist. Die meisten können eine super Show abziehen, wenn Besuch da ist und der versteht überhaupt nicht, was die Kinder da Schlimmes erzählen.

Auch Geschwister, die nur mal kurz zu Besuch da sind, können die Veränderungen gar nicht mitbekommen, 
es sei denn, sie sind willens genauer zu beobachten. Wie schnell werden da die Kinder oder Geschwister verurteilt. Wir haben es selbst erlebt. Freunde meines Vaters haben ihm die Kontaktdaten einer Familienanwältin gegeben, weil er allen erzählt hat, dass wir ihn aus seinem Haus geschmissen haben. Dann hat man es nicht nur mit dem schwierigen Vater zu tun, sondern muss aufpassen, dass nicht ein Dritter die Versorgung an sich reißt und damit die Hand auf das Vermögen!

Wir hatten zwar die Vorsorgevollmacht, aber die hätte er jederzeit widerrufen können. Wer will darüberhinaus noch seinen Vater als geschäftsunfähig erklären lassen?! Wir mussten zum Amtsgericht, um meine Schwester per Gericht als Betreuer einsetzen lassen. Das Gericht hat satte Gebühren für das Nichtstun, alleine darüber kann man ein Buch schreiben. Die erste Jahresrechnung vom Gericht kam zwei Tage vor dem Tod meines Vaters. Auf Nachfragen, ob man da etwas erstattet bekommt, bekam man nur die Antwort „nein“. In allen Situationen waren wir komplett allein gelassen. Nicht ein Amtsrichter hat sich je bei uns gemeldet, trotz unserer Anträge und flehenden Anrufe. Auch die Ärzte ließen uns damit allein.

In diesem Zusammenhang muss ich auch sagen, dass es leicht ist, über Pflegepersonal zu schimpfen. Pflege von alten Menschen ist zum Teil ein Knochenjob, da manche schlagen, beißen oder aufs übelste schimpfen können. Manche Opas meinen, dass Grabschen in ihrem Alter ok ist. Nicht jede Omi oder Opa sind leider lieb, und wenn Demenz dazu kommt, kann sich der eine oder andere durchaus zum Teufel entwickeln.

Auch ist es manchmal leicht, auf Ärzte zu schimpfen, die zu viel verschreiben, aber auch wir waren an dem Punkt, wo wir für das Wohl unseres Vaters und zu unserem Wohl ein Medikament wollten, das ihn zum Schlafen und zu mehr Ruhe bringen würde. Wie uns ein Arzt sagt, wirken die meisten Demenz-Medikamente gar nicht, machen zum Teil abhängig und man muss sie ausprobieren. Wer um Himmels willen ist in der Lage, genau zu sehen, wie sich was auswirkt. Und das bei Menschen, die ja nicht mehr mitmachen können.

Unseren Vater haben wir mit viel Überredungskünsten dazu gebracht, in eins dieser „exklusiven“ betreuten Wohnen umzuziehen. Dort galt das Motto: „hier müssen sie nicht mehr ausziehen“. Alles neu, toller Speisesaal wie im Restaurant, alles vom Feinsten ….

Der Putz war ziemlich schnell ab. Ins Restaurant durften nur die, die noch ordentlich essen können, der Rest musste in der Wohnung oder in einem speziellen Raum für nicht mehr so Fitte bleiben. Von wegen, hier bleibt man bis zum Schluss … Man ist im betreuten Wohnen, will aber mit dem Alter eigentlich nichts zu tun haben. Und letztendlich, da es sich nirgends um wirklich geschützte Bereiche handelte, hätten sie unseren Vater gnadenlos an die Luft gesetzt, am liebsten in ein von ihnen profitierendes weiteres Heim mit geschütztem Bereich. Davon war aber bei Vertragsabschluss keine Rede.

Dann kamen die ersten Rechnungen und wir fielen aus allen Wolken. Zusätzlich zu der Miete und Essen kamen ca. 4.000 Euro oben drauf. Jeder Handschlag wurde gesondert in Rechnung gestellt. Solche Rechnungen hält kaum ein Vermögen über mehrere Jahre aus. Zum Schluss kam mein Vater in ein Pflegeheim, wo er viel besser versorgt werden konnte. Aber auch da ist der Einsatz der Familie gefragt, weil es immer wieder einiges zu organisieren gibt.

Wir haben zu unserem Vater immer eine gute Beziehung gehabt, aber die letzten zwei Jahre seines Lebens waren für alle schwer, und das war zum großen Teil nicht seine Schuld (Demenz).

Wenn wir Schwestern nicht alle zusammengehalten hätten, über alles offen gesprochen hätten, uns so gut es ging gegenseitig abgewechselt hätten, hätte es noch viel schlimmer werden können.

Ich habe vor jedem Respekt, der sich um seine Eltern kümmert, denn das bedeutet auf ein ganzes Stück eigene Freiheit zu verzichten. Für viele kommt da unweigerlich der Burnout, denn was mit leichter Hilfe anfängt, führt unweigerlich zu viel mehr Unterstützungsbedarf und Seelennot.

5 thoughts on “Das Geschäft mit den Alten

  • 16. Mai 2016 at 19:42
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    Ein Tip bei Demenz, Alzheimer, Parkinson: Mit 2 bis 8 Löffel Kokosöl pro Tag haben sich schon viele geheilt. Man kann z.B. die Butter durch Kokosöl ersetzen (es ist bei Zimmertemperatur fest) – und natürlich damit kochen oder braten. Oder es einfach so naschen – es ist sehr lecker!

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    • 23. Mai 2016 at 22:03
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      ja, und Bachblüten. Evt. auch Homöopathie. Aber psst. Nicht weitersagen.

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  • 17. Mai 2016 at 4:51
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    Diese Erfahrungen kann ich nur bestätigen, auch was die 24 Std. – Kraft aus Polen betrifft. Aber das Schlimmste ist eigentlich die Medizinindustrie, die mit aller Gewalt und wider jede Vernunft ein Maximum ein Umsatz aus jedem Sterbenden herauszuholen versucht. Weder die Altenpflege noch die Ärzte haben ein Interesse an einem Sterben in Würde. Sie möchten mit allen Mitteln den Tod nach hinten schieben – ebenso sinnlos wie grausam.

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  • 20. Mai 2016 at 14:51
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    Hallo,
    Deutschland und seine Alten, ich weiss nicht wie ich das mit einem passenden Begriff versehen kann.

    Kurz dazu wie das bei meiner Familie gelaufen war: 2006 starb mein Vater im Alter von 80 Jahren, er lebte zum Zeitpunkt seines Todes seit einem halben Jahr im Pflegeheim. Er verstarb mit Restschulden von ca. 50.000 Euro – die er Telefongesellschaften schuldete.

    Ich arbeitete damals bei einem Weltkonzern und war ständig im Aussendient als Inbetriebnehmer von Verpackungsmaschinen unterwegs. Meine Frau machte mich eines Tages darauf aufmerksam, dass sie den Eindruck hatte, meine Mutter hätte keine Geld mehr zum Einkaufen. Meine erste Reaktion war, da muss sie sich wohl irren, denn sowohl meine Mutter als auch mein Vater hatten eine eigene Rente und nach meinen letzten Infos, hatte mein Vater Rücklagen im 5 stelligen Bereich. Aber ich bin der Sache nachgegangen und fragte meine Mutter direkt – und die Antwort bestätigte die Vermutung meiner Frau.

    Meine Mutter hatte kein eigenes Konto, es war ein Oder Konto bei der Bezirkssparkasse und die Gelddinge regelte mein Vater immer alleine äusserst korrekt, bis zu einem gestimmten Zeitpunkt. Mein erster Schritt war, sofort ein Termin bei der Bank in Begleitung meiner Mutter. Dort brach dann eine Welt zusammen. Kurze Zusammenfassung: laut Bankauszügen war mein Vater damals auf einem Schuldenstand von ca. 30.000 Euro auf dem Kontokorrent Konto, hatte aber noch Wertpapiere in Höhe von 30.000 Euro bei der Bank, die Bank hatte aber Barauszahlungen gesperrt – was sie eigentlich gar nicht darf, weil der pfändungsfreie Betrag eigentlich immer ausgezahlt werden muss.

    Laut Bankauszügen, hatte mein Vater noch 1 Jahr zuvor Guthaben von ca. 200.000 Euro. Ich habe das natürlich alles einem Rechtsanwalt übergeben. Das Ergebnis war dann folgendes: Mein Vater musste als erstes das Haus auf die Kinder (meine Schwester und mich übertragen) da habe ich ihm quasi die Pistole an den Kopf gesetzt, denn Einsicht zeigte er keine. Warum war auch schnell ermittelt, mein Vater war eigentlich seit mehr als 1 Jahr komplett geschäftsunfähig durch entsprechende Medikamente, die er durch seine Erkrankungen einzunehmen hatte. Ich fragte seinen behandelnden Arzt, warum niemand von der Geschäftsunfähigkeit die er später selbst attestiert hatte (Dokumente für den Rechtswalt) – in Kenntnis gesetzt wurde, da bekam ich als Antwort, er hätte meinen Vater über diesen Sachverhalt aufgeklärt. Na toll …..

    Mit sehr viel Einsatz konnte das Haus der Familie vor dem Zugriff der Telefongesellschaften gerettet werden – denn das meiste Geld das in das Haus investiert wurde stammte von meiner Mutter. Der Vater hatte das Haus selbst geerbt, war aber ab seinem 35 Lebensjahr Frührentner und meine Mutter arbeitete Vollzeit und brachte das Geld nach Hause. Der Bank konnte man nicht an den Kragen gehen, trotz der ca. 230.000 Euro Verlust innerhalb eines Jahres …. obwohl mein Vater dort sein ganzes Leben lang Kunde war und der Geschäftsverlauf sehr auffällig gewesen sein muss. Erst als der Bank selbst Verluste drohten, wurde sie aktiv …. und dann noch gesetzeswidrig.

    Ich konnte meine Frieden noch schliessen während meine Vater noch lebte – und er hatte im grossen und ganzen viel Glück, denn er musste nur knapp ein halbes Jahr im Pflegeheim leben. Meine Mutter hatte dann das weit aus schlechtere Los gezogen. Sie lebte noch bis Mitte 2012 im Haus, ich war als letzter Anfang 2011 meiner Familie nach Thailand gefolgt und mein Sohn und ich besuchten sie noch im April 2012 für einen Monat, da war sie noch top fit und zufrieden. Im Juli des selben Jahres hatte sie einen schweren Schlaganfall und lebte ab diesem Zeitpunkt im Pflegeheim. Im November letzten Jahres verstarb sie – es war eine Erlösung für sie. Im November 2014 waren mein Sohn und ich zu Besuch für 2 Wochen (mein Sohn hatte eine sehr innige Beziehung zu ihr) und das war eine schwierige Zeit für ihn, mehr als für mich. Warum? Obwohl sie in einem ganz neuen Pflegeheim war und das Personal in Ordnung, aber komplett unterbesetzt war, war es ein sehr bedrückendes Erlebnis. Man merkte förmlich, dass die Menschen hier nur noch bis zum Sterben zwischengelagert werden …. Mein Sohn war so ein Umgang mit alten Menschen nicht gewohnt, er kann ja nur als Vergleich wie das in Thailand läuft …… (in einer Bananenrepublik ohne Sozialstaat) und er war gelinde gesagt schockiert.

    Durch den Schlaganfall, konnte meine Mutter nicht mehr sprechen, man verstand sie nicht mehr. Aber einen Satz haben wir verstanden – auch mein Sohn und der lautete: ich kann nicht mehr, in Variation ich will nicht mehr ……

    Der Abschied von ihr war ein Drama – es war absehbar, dass wir uns das letzte mal sahen – sie wollte dass ich sie mitnehme nach Thailand, nur keine Fluggesellschaft der Welt hätte sie in ihrem Zustand noch befördert.

    Sie wurde 87 Jahre alt, im 80 Lebensjahr war sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Flugzeug geflogen und zwar mit uns zusammen nach Thailand, um zu sehen wo ihr Enkel einmal leben wird. Was sie sah hatte sie begeistert, die Kautschukplantage und das Familienumfeld. Meine Frau und ich machten ihr damals das Angebot mit uns zu kommen nach Thailand – sie wollte aber nicht, sie meinte einen alten Baum verpflanzt man nicht. Hauptargument war, sie könne die Landessprache nicht mehr erlernen und mit niemand ausser uns reden. Reden konnte sie in ihren letzten 2 Lebensjahren auch nicht mehr …. ich sehe das heute so, das war ihr Karma.

    Karma ist nicht festgeschrieben, unsere jeweiligen Entscheidungen beeinflussen es.
    Was gerade aktuell in D/Europa passiert, könnte jederzeit geändert werden …. doch alles sieht nach einer weiteren Amtszeit von Mutti Merkel aus.
    In diesem Sinne,

    Grüsse aus Thailand

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  • 24. Mai 2016 at 20:08
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    Für Millionen junge kräftige Männer hat die Regierung gerade 400 Milliarden Euro locker gemacht. Und die Alten krepieren trotz horrender Kosten, wenn sie nicht das Glück haben, schnell zu sterben.

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