Merkels Deutschland – „Wie die Bronx in den 70er Jahren“

Flickr Commons, Mick Tursky
Flickr Commons, Mick Tursky

Gastbeitrag vom „Physiker“

Ich stelle mir oft vor, wie man die aktuelle politische Situation in Deutschland einem Rückkehrer einer längeren Raumfahrt erklären würde.

Es ist alles so haarsträubend absurd, dass einem nicht recht die passenden Begriffe einfallen mögen.

Am schlimmsten finde ich den Umstand, dass es zwischen links und rechts überhaupt keinen Raum mehr für normale Bürger gibt, die sich einfach nur Sorgen um ihre Familie und ihr Eigentum machen. Dieses aus meiner Sicht zentrale Thema wird in der öffentlichen Debatte mehr oder weniger ausgeblendet.

Ab und zu hört man mal einen CDU-Mann eine Textkonserve öffnen: Man müsse die Ängste der Bürger ernst nehmen. Nur nimmt sie keiner ernst.

Entweder sind sie unbegründet, dann kann man sie mit Fakten entkräften. Oder sie sind begründet, dann müssen Maßnahmen der Inneren Sicherheit getroffen werden. Bürger, die diese Sorgen äußern, werden als rechtspopulistisch/-extrem/ -radikal abgestempelt.

Diese Position ist aber nicht rechts, nicht einmal konservativ, ja nicht einmal politisch. Es ist einfach das elementare Bedürfnis, nach innerer Sicherheit, für das man ja auch nicht zu knapp mit seinen Steuern bezahlt.

Die Ängste der Bürger lassen sich doch ganz konkret benennen. Es geht um

Wohnungseinbrüche
Sexuelle Belästigungen
Ladendiebstähle
Taschendiebstähle
Drogenhandel (insbesondere an Schulen)
Autoeinbrüche und Autodiebstähle
Übergriffe auf offener Straße und in der U-Bahn
Übergriffe an Schulen

Und diese Ängste sind alles andere als abstrakt.

In Hamburg kann man Taschendiebe am Gänsemarkt mittlerweile völlig ungeniert bei der Arbeit beobachten. Einer wartet vor dem Geldautomaten, ein Komplize nimmt dem Abhebher dann im nächsten Geschäft das Geld ab. In Frankfurt kann man sich mittlerweile schon fast darauf verlassen, dass man nachts nach einem Clubbesuch in bestimmten Gegenden auf der Straße ausgeraubt wird.

Konkret wird man von fünf oder sechs Nichtintegrierten um sein restliches Bargeld gebeten. In Hamburg fährt man nach 19 Uhr besser nicht mehr mit der U-Bahn. Einbrecher geben sich in Hamburg in einigen Gegenden mittlerweile schon die Klinke in die Hand. Und in den Schwimmbädern scheißen die MuPs (Migranten unbekannter Provenienz) ins Becken und begrabbeln unsere minderjährigen Töchter.

Wenn in Hamburg ein MuP von einem Streifenwagen angehalten wird, gibt es genau zwei Möglichkeiten: Man ruft Verstärkung oder lässt den Mann weiterfahren. Alternativ greift der Mann zu seinem Handy und ruft selbst Verstärkung. Dann sind innerhalb von 15 Minuten zehn weitere Autos zur Stelle und setzen die Beamten massiv unter Druck. Das geht bis zur Bedrohung der Familie.

Und im Fernsehen sitzen in den Talkshows diese unerträglichen linken Politikerinnen, die etwas von Willkommenskultur und Toleranz erzählen und diese Zustände einfach wegdefinieren wollen. Dabei sondern sie so einen unfassbaren Stuss ab, dass man sich fragt, was diese Damen eigentlich antreibt und auf welchem Planeten sie leben.

Das Pendel ist nach dem Krieg einfach so weit nach links ausgeschlagen, dass es dort oben an der Decke hängt und nicht wieder runter kommt.

Mich würde mal interessieren, wieviele Straftaten begangen werden, während Frau Göring-Eckardt, Frau Roth (die mit dem Pottschnitt und der dicken Warze, der Spatz von Babenhausen, das linke Gewissen der Grünen) oder Frau Kipping bei den Fantastischen Drei (Illner, Will, Maischberger) ihre abgelaufenen Textkonservern öffnen. Den Knaller brachte Frau Kipping, die auf mehrfaches Nachfragen von Anne Will, ob sie denn dafür sei, dass alle Flüchtlinge ohne Ausnahme reingelassen werden, antwortete: „Ich möchte nicht, dass Menschen sterben.“ Menno!

Wenn es danach geht, können wir noch fünf Milliarden andere Menschen aufnehmen, deren Existenz akut bedroht ist. Was für eine Antwort von einer Spitzenpolitikerin! Was soll man dem entgegenhalten?

Und der Justizminister (der mit den zu kleinen modischen Anzügen) stellt sich hin und fordert konsequenteres Durchgreifen gegen Rechtsextremisten. Und was ist mit Islamisten und Linksextremisten? Die sind ja die Ursache. Ohne Islamisten und Linksextremisten gäbe es ja keine Rechtsextremisten. Rechtsextremismus kann ja logischerweise immer nur eine Reaktion sein.

Dieser Punkt fehlt mir auch in der Debatte. Anstatt von den (begründet) besorgten Bürgern Toleranz einzufordern, wäre es aus meiner Sicht an der Zeit, von den muslimischen Verbänden und Leitfiguren einzufordern, sich gegen staatsfeindliche Landsmänner gerade zu machen (Rocker, Gangs, Clans etc.). Stichwort Ursachenbekämpfung.

BÖÖÖÖÖP!

Hat mit Religion ja nichts zu tun. Ich vegaß. Thema tot.

(Die Frage, ob der Islam überhaupt eine Religion ist, wäre auch einmal aufzuwerfen. Aus meiner Sicht ist es ein mittelalterlicher Männerkult mit Merkmalen einer Massenpsychose.)

Was fehlt, ist offenbar ein Gruppenmerkmal unter das sich straffällige Migranten subsumieren lassen. Ich schlage hier den Begriff des „Nichtintegrierten“ (NI) vor. So wie Schüler, die nicht nach den Regeln tanzen, gern als „Dissoziale“ bezeichnet werden.

Die Abwärtsspirale folgt ja einer einfachen Logik: NI Ali wird straffällig, also NI Ali und andere NIs kein Job und keine Wohnung. Also NI Ali und andere NIs wieder straffällig.

Die Zustände in unseren Städten erinnern mich an die Bronx in den 70ern. Weiß man eigentlich, wie New York das Thema in den Griff bekommen hat? Oder ließ sich das Thema bei genauerer Analyse nur verlagern nach Baltimore, Boston oder Detroit?

Aber vielleicht bin ich auch der Depp und erkenne nur den tieferen Sinn der Zuwanderung noch nicht. Ich lasse mich da gern überzeugen. Aber solange ich mir jeden Tag ganz konkret über die oben genannten Themen Sorgen machen muss, sehe ich derzeit nur eine Alternative für Deutschland.

5 thoughts on “Merkels Deutschland – „Wie die Bronx in den 70er Jahren“

  • 19. März 2016 at 8:38
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    Diese Politik hat nichts mit „links“ zu tun, oder gab es sowas in der ehemaligen DDR oder den damaligen Ostblockstaaten, oder ist sowas in Kuba denkbar oder in Nordkorea oder der Volksrepublik Vietnam? Das ist eigentlich nirgendwo auf der Welt denkbar, weder in Kommunistischen (linken) Staaten noch in religiösen Staaten wie Iran oder Saudi Arabien und auch nicht in kapitalistischen wie USA, Kanada, Brasilien oder was auch immer, Deutschland ist mal wieder weltweit einmalig, leider im negativen Sinn. Aber diese Politik wurde bei den letzten Landtagswahlen ja bestätigt, trotz 12 % bzw 24 % für die AfD, und wird bei den Bundestagswahlen erneut bestätigt werden.

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  • 19. März 2016 at 9:01
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    Willkommen in der Merkel Klapsmuehle, das wurde so geplant und normaldenkende Deutsche sind die Deppen.

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  • 19. März 2016 at 12:05
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    Ich kann Ihnen zu 100% zustimmen. Was mir dazu einfällt sind folgende Zitate:
    “Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft” Aristoteles

    „Unter allen Geisteskrankheiten, welche der Mensch in seinem dunklen Drange sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheußlichste“. Johann Most

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  • 19. März 2016 at 21:12
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    Claudia Roth sei die

    # Betroffenheitsbeauftragte #

    der Grünen, schrieb neulich irgendwo ein Leser.
    Finde ich sehr treffend!

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  • 30. März 2016 at 5:42
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    Der Satz von Aristoteles muss eigentlich an jede Wand.

    Es gibt noch einen schönen Satz:

    Es gibt viele Kulturen, aber nur eine Zivilisation, und das ist die westlich
    europäische. Kemal Atatürk

    Kemal Atatürk war insbesondere fasziniert von Kants Logik des kategorischen Imperativs und seinen Gedanken zur Aufklärung.

    Sollten Religionen, die den Schutz der Religionsfreiheit genießen, nicht zumindest auch den kantschen Anforderungen genügen?

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