Multikulti im Koma: Der kommende Einsturz der Frankenstein-Republik

Gina, Flickr Commons
Gina, Flickr Commons

Wir sind ein Volk, dem man gerade das Koordinatensystem abnimmt. Dabei geht nicht nur Orientierung verloren, sondern auch  Vertrauen, der Klebstoff, das eigentliche Gewebe in einer arbeitsteiligen Gesellschaft.

Das Parteienspektrum hat sich insgesamt deutlich nach links verschoben. Selbst die CDU ist unter Angela Merkel so weit nach links gerückt, dass sie in der Meinung deutscher Wähler erstmals in der Geschichte des Landes links der politischen Mitte steht.

Kein Wunder, denn Merkel gewinnt Wahlen mit links-grünen Themen wie Mindestlohn, Energiewende und der aktuellen Flüchtlingspolitik. Eine der Folgen ist, dass die bürgerliche Mitte dieser Republik aus der Sicht der Berliner Parteien plötzlich viel weiter „rechts“ verortet wird.

Auch wirtschaftlich wird uns das bewährte Koordinatensystem entrissen, weil die Notenbanken jetzt seit bald einem Jahrzehnt eine exzessive Geldpolitik betreiben, die so erfolglos ist, dass sich die angeblichen „Hüter des Geldes“ jetzt immer weiter in das perverse Universum negativer Zinsen vorwagen.

Sie wollen erreichen, dass die Strafzinsen, die einer Besteuerung gleichkommen, Geld in den Umlauf treiben und die Konjunktur anfachen. Doch eine Wirtschaft, in der sich negative Zinsen ausbreiten, verliert ihre Substanz. Konsum ist das oberste Ziel, Sparen wird bestraft. Dieser Wirtschaft steht immer weniger Kapital für Investitionen und soziale Vorsorge zur Verfügung. Altersvorsorge wird unmöglich. Das Bankensystem wird ausgehöhlt.

Eine Wirtschaft wie diese entleert sich quasi selbst. Ihr fehlt für größere Projekte, für öffentliche Ausgaben und für die Forschung das Geld. Sie versinkt langsam in das selbst verordnete künstliche Koma. Denn Kreativität allein reicht nicht. Die neuen Ideen und Projekte müssen schließlich auch noch finanziert werden.

Uns wird noch ein weiteres wichtiges Koordinatensystem weggenommen – Das wichtige Vokabular für unsere tägliche Kommunikation wird bis zur Unkenntlichkeit frisiert und verbogen: Die Sprache wird von Gutmenschen bereinigt, damit der Multikulti-Traum einer bunten, traditionslosen, gleichgeschalteten Gesellschaft verwirklicht werden kann. Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsmigranten werden von der hyperaktiven Wortpolizei pauschal als „Schutzsuchende“ bezeichnet, auch wenn sie vor Erreichen der deutschen Landesgrenze durch zwei oder drei sichere Staaten gereist sind.

Ganze Stadträte quälen sich – und die Bürger – monatelang mit der Frage, ob Ampelmännchen oder Ampelweibchen die Signalanlagen an den Kreuzungen zieren. Und im Rahmen des Gendering werden Unterschiede, die die Natur aus gutem Grund gemacht hat, einfach weggewischt, weil sie angeblich nur das Ergebnis gesellschaftlicher Übereinkunft sind und gar nicht existieren sollen.

Und weil die Massenmedien brav mitspielen bei diesem Unsinn, fällt ein wichtiger Filter weg, der früher einmal dafür gesorgt hat, dass solche „Innovationen“ einem kritischen Realitätstest unterzogen werden.

Aber wofür soll man diesen Filter überhaupt noch bemühen, scheinen sich viele Journalisten zu fragen, wenn das Volk sowieso hoffnungslos dämlich ist. Wer seinem Publikum – wie der Spiegel – unterstellt, ein „ungesundes Volksempfinden“ zu haben, oder wie die WELT, ein „Fall für den Psychoanalytiker“ zu sein, dem kommt die linke Umerziehung gerade recht.

Was am Ende ensteht, wenn es keinen gesellschaftlichen Kompass mehr gibt, das ist ein Heer von Lemmingen, die man leicht und beliebig überall hintreiben kann, die sich leicht Angst einflößen, manipulieren und formen lassen. Das ideale Wahlvolk, das nicht reflektiert, hinterfragt und sich künftig im Bedarfsfall mit offenen Grenzen immer wieder austauschen lässt.

Doch der Preis für dieses kollektive Re-Design ist hoch: Jegliche soziale Verantwortung, freiwillige Leistungen – oder Ähnliches – verkümmern. Niemand engagiert sich mehr. Es herrscht Rückzug ins Private. Alles wird beliebig. Alle funktionieren nur noch. Die Kreativität stirbt ab. Niemand macht mehr, als unbedingt erwartet wird.

Willkommen im Reich der Zombies. Die einzige praktische Frage für die Architekten dieses Albtraums ist dann nur noch, wer die Diäten erwirtschaftet, damit diese Frankenstein-Kaste nicht mit allen anderen versinkt.

5 thoughts on “Multikulti im Koma: Der kommende Einsturz der Frankenstein-Republik

  • 7. März 2016 at 7:26
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    Eine gute Zusammenfassung ueber den Stand der Dinge. Dennoch erschreckend in welcher Banannenrepublik wir derzeit leben. Ein umfassender Wandel scheint unausweislich. Das Zitat:“ Wenn wir jetzt nichts aendern wird nichts mehr so sein wie es ist“ passt einmal mehr. Ich hoffe die Menge an Nicht-Gut-Menschen, die noch nicht ins Zombiekoma gefallen sind reichen aus. Ich bin bereit dafuer.

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  • 11. März 2016 at 10:23
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    Danke für diesen wunderbaren Artikel, den ich mir als blutdrucksenkendes Therapiemittel ausdrucken und wiederholend lesen werde!

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  • 15. März 2016 at 8:15
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    Zitat Herr Gärtner: „Selbst die CDU ist unter Merkel soweit nach links gerückt, dass sie in der Meinung der Wähler, links der politischen Mitte steht.“

    Zitat der CDU/CSU: „Es darf rechts von uns keine demokratisch legitimierte Partei geben !“

    Da meinten die Bürger zu recht : „Auf einem Bein, da steht sich’s schlecht !“ und wählten AfD.

    Selbstverständlich war die CDU im Linksgewand noch nie so rechts wie jetzt ! – Tarnung ist Alles !
    oder auch :
    Läuft man nur lange genug nach links, kommt man rechts wieder raus !

    Politsatire vom Feinsten !
    Ich hätte nie gedacht, dass die mal in der Lage sind, uns derart zu amüsieren, – wenn’s nur nicht so traurig wär‘ ! Wir sind der Clown, der heimlich weint ! Wird Zeit, die Schminke abzunehmen !

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  • 15. März 2016 at 8:45
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    PS : Die Diäten müssen nicht erwirtschaftet werden. Sie sind die absolut priorisierte Staatsausgabe und selbst wenn nichts mehr geht, wird ausgezahlt, – ein bisschen Platz ist immer auf der Schuldenuhr, oder man nimmt dafür die Restgoldbestände, Kunstwerke oder auch Schuldscheine mit in’s Ausland !

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  • 23. März 2016 at 6:52
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    Geheimdienste zu Terror in Brüssel,hier ein Link dazu!
    info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/geheimdienste-zum-terror-in-bruessel-was-deutsche-leitmedien-den-buergern-an-hintergruenden-verschw.html

    mehr ist dem nicht hizu zu fügen!

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